Die Sache mit der Nähe

Fast täglich schaue ich mir Streetfotos an. Es vergeht bald kein Tag, an dem ich mich nicht mit dieser Materie beschäftige. Und natürlich trifft man hierbei unwillkürlich auf interessante Arbeiten von Fotografen, wo man sich bei dem einen oder anderen Foto dann auch fragt, "Mein Gott, wie hat er das bloß hinbekommen?".

Das Foto oben, als Beispiel, schoß ich 2016 in Paris. Dieses Foto fängt mich immer noch. Und ich weiß nicht, warum das so ist. Ich mag es einfach.

2013 durfte ich für ein Fotomagazin die Nikon Coolpix A testen. Wurde zuvor ausgewählt, gemeinsam mit 2 anderen Fotografen. Sollte natürlich auch ein paar Ergebnisse abliefern, zusammen mit einer Rezension über die Kamera. Ein später Auserwählter sollte die Kamera dann behalten dürfen. Nach den ersten Fotos mit diesen 28mm dachte ich mir... "Oh Gott, das wird nichts!". Irgendwie klappte es aber dann doch. Der Redaktion gefielen meine Fotos, ich durfte die Kamera schließlich behalten. Später habe sie dann doch verkauft. Für diese Nahdistanz war die Zeit einfach noch nicht reif.

Aber ich werde das jetzt mal probieren. Auch mit einer Ricoh GR, über die ich in den letzten Monaten so viel gelesen hatte. Diese kleine, geräuschlose Kamera, bei der der Autofokuspunkt nie richtig sitzt und bei der man mit seinem dicken Daumen ständig an diese (+/-)-Wippe kommt, sodass man ungewollt an der Belichtungskorrektur rumschraubt.

Schon kurz vor Weihnachten geht es für die ersten Versuche nach Berlin. Übrigens eines meiner Lieblingsstädte in Sachen Straßenfotografie. Nebenbei werde ich dort auch ein wenig Smalltalk betreiben. Mit wem?

Schaut einfach wieder rein, hier in meine NEWS.